Erst- und Letztautor*innen: Dr. Christof Lenz, Leiter der Proteomics Service Unit der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, Dr. Aiste Liutkute, Postdoktorandin, und Prof. Dr. Niels Voigt, Professor für Molekulare Pharmakologie am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) (v.l.n.r.). Foto: umg/eva meyer-besting

Studie zu Vorhofflimmern: Beide Herzvorhöfe stärker beteiligt als bislang angenommen

Neue Forschungsergebnisse der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigen, dass sich bei anhaltendem Vorhofflimmern beide Herzvorhöfe tiefgreifend verändern. Bislang galt vor allem der linke Vorhof als entscheidend für die Erkrankung. Die Ergebnisse der internationalen Studie wurden im Fachjournal „Cardiovascular Research“ veröffentlicht.
 
Ein Forschungsteam unter der Leitung von MBExC Mitglied Prof. Dr. Niels Voigt, Professor für Molekulare Pharmakologie am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), und Dr. Christof Lenz, Leiter der Proteomics Service Unit der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, haben gemeinsam mit Dr. Aiste Liutkute, Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe von Prof. Voigt, untersucht, ob und in welchem Ausmaß auch der rechte Herzvorhof bei langanhaltendem Vorhofflimmern betroffen ist. Die Studie zeigt: Auch der rechte Vorhof unterliegt tiefgreifenden Umbauprozessen und ähnelt dem linken Vorhof zunehmend.
 
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