Ein internationales Team unter Leitung von Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat mithilfe modernster elektronenmikroskopischer Technologien wichtige zelluläre Mechanismen der Stressresistenz mit nahezu atomarer Auflösung sichtbar gemacht. Die Forschenden haben gezeigt, dass das Protein mHsp60, das anderen Proteinen hilft, ihre funktionelle Form anzunehmen, seine Struktur unter Stressbedingungen so verändert, dass es seine Aktivität erhöht und dadurch die Funktionalität der Mitochondrien sicherstellt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Prozesse aufzuklären, die zu schweren neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson führen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht.
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Prof. Dr. Rubén Fernández-Busnadiego, Leiter der Arbeitsgruppe „Strukturelle Zellbiologie” am Institut für Neuropathologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), und Dr. Kenneth Ehses, Postdoktorand am Institut für Neuropathologie der UMG und Mitglied des Hertha-Sponer-Colleges (v.l.n.r.). Fotos: mbexc/swen pförtner

