Computer-generierte Darstellung einer humanen Plazenta, gemessen mit der Methode der virtuellen 3D Histologie. Virtuell lassen sich beliebige Schnittbilder mit hoher Auflösung durch das Organ legen. Damit können die Längenskalen der Anatomie und Histologie verbunden und das ganze Organ beispielsweise auf Auffälligkeiten der Gewebearchitektur untersucht werden. Foto: J. Reichmann et al., PNAS Nexus 2025.

Tim Salditt erhält Innovationspreis des Helmholtz-Zentrums

Für ihre Pionierleistungen auf dem Gebiet der histologischen Tomografie hat das Helmholtz-Zentrum in Berlin drei Wissenschaftler mit seinem Innovationspreis ausgezeichnet: den Physiker und MBExC Miglied Prof. Dr. Tim Salditt von der Universität Göttingen, den Pathologen Prof. Dr. Danny Jonigk von der RWTH Universitätsklinik Aachen und den Pathologen und Anatomen Prof. Dr. Maximilian Ackermann von der RWTH Universitätsklinik Aachen und dem Helios Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke. Das Auswahlkomitee würdigte insbesondere ihre bahnbrechenden Errungenschaften bei der Entwicklung der histologischen Tomografie, einer neuen hochauflösenden 3D-Röntgenbildgebungstechnik für Gewebe unter Verwendung von Phasenkontrast, und deren Anwendung zur Aufklärung von Gewebeveränderungen bei der histopathologischen Diagnostik.
 
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