Im Hertha-Sponer-College (HSC) in Göttingen wächst eine neue Generation von Spitzenforschern heran – mit einem deutschlandweit einzigartigen Konzept.
Das HSC ist Teil des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging: Von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen“ (kurz MBExC) der Georg-August-Universität Göttingen und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Es richtet sich an Studierende und Promovierende aus Medizin und Naturwissenschaften, an Postdoktoranden und forschende Ärztinnen und Ärzte, die sich für eine Karriere zwischen Grundlagenforschung und Biomedizin interessieren.
Und im MBExC geht es um Großes: um das menschliche Herz und das menschliche Hirn. Ziel der Forschung ist es, neue Wege und Möglichkeiten zu finden, um zu verstehen, wie Herz und Hirn funktionieren, was passiert, wenn sie erkranken – und sie wieder gesunden zu lassen. Dazu befassen sich die Forscher mit sogenannten nanoskaligen Funktionseinheiten in elektrisch erregbaren Herz- und Nervenzellen. Dabei handelt es sich um Strukturen im Größenbereich von einem bis zu 100 Nanometern: Sie können bis zu 100.000-mal dünner sein als ein menschliches Haar. Das Ziel der Forschung am MBExC auf dem Göttinger Campus ist es, krankheitsrelevante nanoskalige Funktionseinheiten in elektrisch erregbaren Herz- und Nervenzellen zu verstehen – als Grundlage für die Entwicklung neuartiger Therapien für Erkrankungen des Herzens und des Gehirns
Zum Cluster gehört auch das Hertha-Sponer-College. Es trägt dazu bei, Studenten und Wissenschaftler, die sich für eine Karriere an der Schnittstelle von biomedizinischer Forschung und den Naturwissenschaften begeistern, zu einer neuen Generation von Spitzenforschern auszubilden.
Zur Arbeit und zur Zukunft der Einrichtung hat der faktor Fragen an Prof. Dr. Claudia Steinem, Prof. Dr. Tobias Moser und Dr. Heike Conrad gestellt.
Sie finden das vollständige Interview im faktor Magazin als PDF
und auf der faktor Website.

