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Räumliche Organisation des Erbguts prägt Herzkrankheiten mit

In einer gemeinsamen Studie der DZHK-Standorte Heidelberg, München und Göttingen entschlüsseln Forschende, wie die räumliche Organisation des Genoms im Herzen genetische Krankheitsrisiken bestimmt.
 
Die meisten genetischen Risikovarianten für Herzerkrankungen liegen außerhalb von Genen und wirken im Herzen nicht überall gleich.
Warum sie gezielt zu Herzrhythmusstörungen oder zu einer Herzschwäche beitragen können, zeigt eine neue Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde: Entscheidend ist nicht nur das Gen selbst, sondern auch, wie seine regulatorischen Schaltelemente im Zellkern organisiert sind. Die Arbeit zeigt erstmals systematisch, dass sich diese Gensteuerung zwischen Vorhof- und Herzkammermuskelzellen unterscheidet und dadurch die Wirkung krankheitsrelevanter genetischer Varianten geprägt wird.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier.